Wie es zu Schnarchen durch Allergie kommt und was dagegen hilft

Schnarchen kann durch viele viele Faktoren verursacht werden. Ein ungesunder Lebensstil ist oft einer der Hauptschuldigen. Dinge wie ungesundes und zu viel Essen vor dem Schlafengehen, Fettleibigkeit, Rauchen und Alkohol können zur Entwicklung oder zur Zunahme von Schnarchen beitragen. Im Frühjar kann ein weiter Grund für das Schnarchen hinzukommen – Allergien. Etwa 30 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren leiden im Laufe ihres Lebens an Allergien. Die am häufigsten auftretende Allergie ist der berühmte Heuschnupfen. Im folgenden Artikel sehen wir uns an, wie Schnarchen durch Allergie verursacht wird. Darüberhinaus geben wir auch Tipps wie Sie mit dem Schnarchen aufhören können.

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Wie tritt Schnarchen durch Allergie auf?

Bevor wir auf die Verbindung von Schnarchen durch Allergie konzentrieren, ist es wichtig zuerst zu wissen, wie und warum Schnarchen auftritt. Schnarchen ist das Ergebnis einer Behinderung der Atemwege im Bereich der Kehle oder der Nasenhöhlen. Bedingt durch die Behinderung beziehungsweise das Einengen der Atemwege muss die Atemluft einen kleineren Durchgang passieren. Die Atemluft wird verwirbelt und versetzt so das Gewebe im Rachen und Hals in Bewegung, sodass das bekannte Schnarchgeräusch entsteht.

schnarchen durch allergie

Die Verengung im Pharynx kann unter anderem durch schwache Mund- und Rachenmuskeln, den Weichgaumen oder verdickte Kehlwände verursacht werden. Eine beeinträchtige Nasenatmung, die zum Schnarchen führt, hat wieder andere Ursachen. So kann es zum Beispiel eine krumme Nasenscheidwand, aber auch eine allergische Reaktion beziehungsweise eine verstopfte Nase sein.

Allergische Reaktion

Eine allergische Reaktion tritt dann auf, wenn das Immunsystem heftig auf Fremdstoffe (Allergene) reagiert, welche der Körper nicht verträgt. Bekannte Allergene für den Menschen sind Pollen, Hausstaubmilben, Tierhaare und bestimmte Lebensmittel. Eine allergische Reaktion kann zu unangenehmen Symptomen wie Schnupfen, Niesen, geschwollener Nasenschleimhaut und Tränentränen führen. Im Gegensatz zu dem was viele Leute glauben, verursachen nicht diese Allergene die Reaktion. Die Beschwerden entstehen, weil der Körper versucht, die Substanzen unschädlich zu machen, da sie als gefährlich für das eigene System angesehen werden.

Verschiedene Arten von Allergien

Es gibt unzählige verschiedene Arten von Allergien. Ob gegen Pollen, Nüsse, Gluten oder Tierhaar, die Menschen sind auf die Unterschiedlichsten Stoffe allergisch und jeder Körper reagiert auf eine andere Weise darauf. Im folgenden diskutieren wir die Allergien, die am stärksten mit dem Schnarchen in Verbindung stehen.

Hausstaubmilben

Haussstaubmilben sind eine bekannte Ursache für eine allergische Reaktionen, die Schnarchbeschwerden hervorrufen kann. Dies ist auch nicht sonderlich überraschend, wenn man bedenkt, wo Hausstaubmilben am besten gedeihen. Deren Lieblingsort ist nämlich das Schlafzimmer mit der Bettwäsche, Matratze und Kissen als Lieblingsnistplätze.

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Wenn Sie an einer Hausstaubmilbenallergie leiden, gibt es verschiedene Maßnahmen, die man selber ergreifen kann:

  • Kaufen Sie antiallergene Bettwäsche und waschen Sie Ihre Bettwäsche regelmäßig auf einem heißen Programm (mindestens 60 Grad).
  • Lüften Sie Ihr Schlafzimmer und die Bettwäsche jeden Tag
  • Halten Sie Ihr Schlafzimmer staubfrei: Stellen Sie sicher, dass Sie es regelmäßig staub- und staubsaugen.
  • Waschen Sie Ihre Vorhänge ab und zu.

Heuschnupfen

Menschen mit Heuschnupfen sind allergisch gegen Pollen von unter anderem Pflanzen, Gräsern, Bäumen oder Blumen, die durch den Wind verbreitet werden. Besonders im Frühjahr besteht die Gefahr einer allergischen Reaktion, vor allem an heißen und windigen Tagen.

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Tipps für Betroffene von Heuschnupfen:

  • Behalte das Wetter und die tägliche Heuschnupfenerwartung im Auge.
  • Halten Sie die Fenster so weit es geht geschlossen oder verwenden Sie Pollenschutzgitter.
  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände: Dadurch wird verhindert, dass Pollen durch Ihre Hände in Nase oder Augen gelangen.
  • Duschen Sie vor dem Schlafengehen und waschen und bürsten Sie Ihre Haare gut.
  • Waschen Sie Ihre Kleidung und Bettwäsche mit großer Regelmäßigkeit und reinigen Sie auch Ihr Haus (besonders das Schlafzimmer), um die Verbreitung von Pollen zu verhindern.
  • Tragen Sie so oft eine Sonnenbrille wie möglich, um die Augen zu schützen.
  • Werfen Sie einen kritischen Blick in Ihren Garten, um herauszufinden, ob es Pflanzen gibt, auf deren Pollen Sie allergisch reagieren.

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Lösungen für das Schnarchen durch Allergien

Die oben erwähnten Tipps helfen Ihnen dabei ihre Schnarchbeschwerden zu reduzieren, welche durch eine allergische Reaktion ausgelöst werden. Wenn Ihre Beschwerden jedoch zu stark sind, sodass sie nachts nicht Schnarchfrei werden, dann vereinbaren Sie einen Termin mit einem Facharzt. Denn es macht sich Sinn sich um sein Schnarchen zu kümmern, da dies ernsthafte Folgen für die Schlafqualität haben kann. Dieser kann Ihnen ein Anti-Allergie-Medikament (Antihistaminikum) verschreiben und Ihnen vielleicht noch weitere Tipps mitgeben. Um zu überprüfen ob ihr Schnarchen besser wird, eignet sich eine App für das Handy – eine Schnarch App.

Bemerken Sie keine Veränderung in Ihrem Schnarchverhalten nachdem sie die oben genannten Maßnahmen getroffen haben? Dann kann es sein, dass Ihr Schnarchen auch durch andere Faktoren unterstützt wird. Es gibt eine breite Palette an Anti-Schnarch Produkten. Wir stellen Ihnen hier zwei effektive Mittel vor.

Schnarchschiene

schnarchen durch allergieBei chronischen Schnarchbeschwerden bietet eine Anti-Schnarchschiene in 90% der Fälle eine Lösung. Eine Schnarchschiene ist eine Zahnprothese, die dafür sorgt, dass der Unterkiefer im Schlaf nicht nach hinten fallen kann. Auf diese Weise bleibt der Pharynx während der Nacht frei und geöffnet. Das verhindert das Schnarchen. Die Wirkung und Effektivität einer Anti-Schnarchschiene wurde wissenschaftlich nachgewiesen und bestätigt. In der Wissenschaft wird die Schiene auch als Mandibulare Repositioning Device oder Protrusionsschiene bezeichnet.

Nasenspreizer

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Ein Nasenspreizer ist ein kleines Gerät, das die Nasenatmung fördert. Es besteht normalerweise aus zwei Röhren oder Kegeln, die man in die Nasenlöcher steckt. Das Material ist weich und flexibel. Ein Nasenspreizer sorgt dafür, dass die Nasenlöcher die ganze Nacht offen bleiben. Es verhindert dadurch das Zusammenziehen der Nasenlöcher, an was einige Nasenschnacher leiden. Außerdem wird die Atemluftzufuhr gefördert und Sie erhalten mehr Sauerstoff. Das fördert die Qualität des Schlafes.

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